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VMware kümmert sich um psychische Gesundheit

In vielen Unternehmen hängt an der Wand neben dem Erste-Hilfe-Kasten eine Liste. Darauf stehen die Namen der Ersthelfer des Standorts, also derjenigen, die geschult sind, im Falle eines medizinischen Notfalls wichtige Sofortmaßnahmen einzuleiten und zu helfen, bis der Notarzt eintrifft. Eine sinnvolle, weit verbreitete Praxis, die schon viele Leben gerettet hat.
Aber wie steht es mit der mentalen Gesundheit eines Menschen? Die Symptome bei einem Notfall der Psyche sind weniger sichtbar als bei einem Hexenschuss oder einem Herzinfarkt – doch nicht weniger gravierend.

Ein Monat für die mentale Gesundheit

Um die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren, wurde in den USA der Monat Mai zum „Mental Health Awareness Month“ erklärt. Die Organisation „Mental Health America“ nahm ihn jetzt zum Anlass, darüber zu informieren, dass sage und schreibe 46% aller Amerikaner irgendwann in ihrem Leben mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen haben, darunter Angststörungen, Depression, Traumata, bipolare Störungen, Schizophrenie oder Suizidgedanken. In Deutschland ist die Situation ähnlich: die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde spricht gar davon, dass jedes Jahr 27,8% der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen sind. Trotz dieser alarmierenden Zahlen ist das Bewusstsein für diese Problematik kaum entwickelt.

VMware ist für seine Mitarbeiter aktiv

Wir von VMware möchten unseren Mitarbeitern aktiv zur Seite stehen, wenn sie selbst Unterstützung benötigen. Dafür haben wir die Wellbeing Ambassadors geschaffen. Bei dieser globalen Intitiative handelt es sich um Mitarbeiter, die psychische Probleme erkennen und wirksam „erste Hilfe“ leisten können. Wie die „normalen“ Ersthelfer haben sie eine Schulung erhalten, um auf psychische Notfälle vorbereitet zu sein. Insbesondere geht es um Depression, Suizidalität, Angststörungen, Psychosen und Substanzmissbrauch.

Die Wellbeing Ambassadors gehen dabei nach dem ROGER-Prinzip vor, das heißt „Reagieren“, „Offen“ bleiben, „Gib“ Unterstützung, „Ermutige“ zu professioneller Hilfe und „Reaktiviere“ Ressourcen. Sie erkennen mit geschultem Auge, wo etwas im Argen liegt; sie stehen für Gespräche zur Verfügung und beraten Betroffene und Mitarbeiter, die sich um ihre Kollegen Sorgen machen. Im Gespräch vermittelt der Wellbeing-Ambassador positives Denken, er erinnert seinen Gesprächspartner an Situationen, in denen er glücklich war und zeigt Wege zu einer optimistischen Grundhaltung.

Ähnlich wie der Ersthelfer kann der Wellbeing Ambassador aber nur erste Maßnahmen einleiten. Für weitergehende Maßnahmen arbeitet VMware mit Lyra Health und ICAS zusammen. VMware hat diese spezialisierten Anbieter beauftragt, allen Mitarbeitern Leistungen und Ressourcen im Bereich Gesundheit und Wohlergehen zur Verfügung zu stellen und sie und unmittelbare Familienmitglieder zu unterstützen. Die beiden fungieren sozusagen als „Fachärzte“, die sich um schwerere Fälle kümmern. Natürlich kann sich jeder Betroffene auch direkt an Lyra Health oder ICAS wenden.

Bei der Schulung der Wellbeing Ambassadors wird besonders darauf Wert gelegt, dass sie ihre eigene psychische Gesundheit nicht vernachlässigen, denn niemandem ist geholfen, wenn der Helfer plötzlich selbst Hilfe benötigt. Darum kennt er seine Grenzen sehr gut – äußert ein Betroffener etwa Suizidgedanken, ist es wichtig, dass der Wellbeing Ambassador professionelle Unterstützung von außerhalb sucht.

In diesem Fall sorgt der Wellbeing Ambassador dafür, dass der Betroffene rasch Hilfe vom Fachmann bekommt – schneller und direkter als das beim Weg über die Krankenkasse möglich wäre. Dann kann rasch eine richtige Therapie aufgenommen werden.

Verständnis in der Gesellschaft wecken

VMware sorgt sich mit dem Engagement für Mental Health aber nicht nur um die eigenen Mitarbeiter, sondern es möchte auch gesellschaftlich mehr Verständnis und Sensibilität für das Thema wecken. Psychische Probleme sind nicht so offensichtlich wie körperliche Blessuren und sowohl die Leidtragenden selbst, als auch ihr Umfeld nehmen sie leider oft nicht ernst; nach dem Motto „das wird schon wieder“. Nicht selten ist Erkrankten ihr Leiden auch unangenehm und sie versuchen es zu verstecken. Sie befürchten, vor ihren Kollegen schlecht dazustehen oder „schwach“ zu wirken. So passiert es, dass einige ihre Probleme nicht selten jahre- oder gar jahrzehntelang mit sich herumschleppen.

Dabei ist schnelle Hilfe am wirksamsten – je früher man gegensteuert, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Wenn wir unsere Mitmenschen beobachten, ihnen zuhören und auf keinen Fall ihr Klagen „kleinreden“, können wir viel bewirken. Darum unsere Bitte: Leisten auch Sie „erste Hilfe für die Seele“. Bleiben Sie aufmerksam, wenn ein Kollege, ein Freund oder Familienangehöriger plötzlich schweigsam wird, wenn er nicht mehr lächelt oder ständig müde und antriebslos wirkt. Suchen Sie das Gespräch mit dem Betroffenen – und im Verdachtsfall ziehen sie rasch Fachleute hinzu.


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