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Wie VMware seine Mitarbeiter mit physischer und mentaler Gesundheitsförderung unterstützt

Marianna Gaebel, Workplace Health Manager
Bei VMware wird die Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter im Rahmen eines ganzheitlichen Gesundheitsprogramms abgedeckt, das psychische und physische Themen gleichermaßen berücksichtigt. Die Initiative, die in der neuen Form seit vergangenem Jahr läuft, trifft auf sehr positives Echo bei den Mitarbeitern.

Dass Unternehmen sich proaktiv um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern, ist nicht neu. Es hat insbesondere in Deutschland mit der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers zu tun, aber auch dem Bewusstsein, dass gesunde und zufriedene Mitarbeiter signifikant zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Doch in vielen Fällen folgen solche Bemühungen immer noch einem traditionellen Ansatz, sodass der Schwerpunkt dabei meist auf der physischen Gesundheit liegt.

VMware hat sich Ende 2019 im Rahmen einer Initiative von Mitarbeiter für Mitarbeiter dazu entschlossen, ein ganzheitliches und damit nachhaltiges Gesundheitsmanagement zu implementieren, um seiner Arbeitgeberverantwortung mehr als nur gerecht zu werden. Hierzu wurde intern ein Workplace Health Manager ernannt, der sich zusammen mit einem inzwischen sieben Personen umfassenden Team aus unterschiedlichen Abteilungen um die Themen rund um Gesundheitsförderung und Mitarbeiterwohl kümmert. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, das Know How eines betrieblichen Gesundheitsmanagements im Unternehmen intern zu halten und hier kein Outsourcing zu betreiben“, erklärt Marianna Gaebel, die als Workplace Health Manager das Team bei VMware Deutschland seit April 2020 offiziell leitet. Aus dieser Initiative heraus, hat sich das VMinclusion Team entschieden, dieses wichtige Thema in die VMware Diversity & Inclusion Programme aufzunehmen.

Themenwoche zu mentaler Gesundheit

Als Fokusthema des laufenden Jahres hat das Workplace-Health-Team „Resilienz“ ausgewählt, die Fähigkeit schwierige Lebensphasen und Situationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu meistern und hieraus innere Stärke und Zuversicht zu entwickeln. Ein geradezu unerwartet passender Themenrahmen für eine Zeit, die aufgrund der Pandemie alles andere als Business as usual für die Mitarbeiter ist.

In diesem Rahmen hat das Team den offiziellen Welttag zur psychischen Gesundheit zum Anlass genommen, eine ganze Themenwoche wertvolle wie gesunde Aktivitäten zu planen. Dieser Welttag zur psychischen Gesundheit am 10. Oktober erinnert an die Wichtigkeit der mentalen Stärke. Ziel des Tages ist es vor allem, die Stigmatisierung von psychischen Krankheiten zu lösen. „Im Rahmen der Vorträge ging es nicht nur darum, das Konzept mentaler Gesundheit zu erklären, sondern wir wollten auch vermitteln, dass das Thema weit mehr ist als der landläufig bekannte Burnout“, erklärt Gaebel. Das starke Interesse an den Veranstaltungen – darunter auch eine sehr emotionale Schilderung eines Mitarbeiters, der Depressionen durchlebt hat – zeigte den Initiatoren, dass es innerhalb des Unternehmens eine große Nachfrage nach gesundheitsspezifischen Initiativen gibt.

Ernährungstipps, Yoga und Pilates & Co

Neben genannten punktuellen Aktionswochen werden zum Beispiel auch regelmäßig ergonomische Sessions und Ernährungstipps sowie Yoga- und Pilates-Sessions angeboten, die derzeit aufgrund der Pandemie ebenso erfolgreich virtuell stattfinden. Interessant ist, dass mehr Mitarbeiter an diesen virtuellen Aktivitäten teilnehmen, denn schnell ist sich online eingewählt und im Wohnzimmer „gesportelt“. Für Julia Radsch, Partner Marketing Manager bei VMware, sind die Pilates-Sessions eine echte Bereicherung in ihrem Alltag: „Angestrebt werden die Stärkung der Muskulatur, die Verbesserung von Kondition und Bewegungskoordination, eine Verbesserung der Körperhaltung, die Anregung des Kreislaufs und eine erhöhte Körperwahrnehmung – also genau das Richtige nach vielen Stunden am Schreibtisch.“

Dabei sprechen die Veranstaltungen zunehmend mehr Leute an – und, wie die Initiatoren berichten, auch Mitarbeiter, von denen man dies nicht erwartet hätte. „Das Interesse nimmt sukzessive zu – und die Gesundheitsthematik ist alles andere als ein Nischenthema“, erklärt Gaebel. Zusätzlich wurde ein wöchentlich erscheinender Newsletter für die Mitarbeiter geschaffen, der sich mit sehr unterschiedlichen Themen von Ernährungstipps über die Funktion von Glückshormonen bis hin zu Waldspaziergängen befasst. Regelmäßig geht es hier auch um Meditation, Achtsamkeit und persönliches Gleichgewicht. Bei einer dieser Veranstaltungen ging es beispielsweise um die Rolle von Glückshormonen in unserem Leben. „Glückshormone sind der Schlüssel für eine gelungene Lebensführung – jeder Mensch kann sie eigenständig aktivieren und fördert dadurch die Resilienz, zu Deutsch innere Stärke und Zuversicht“, erklärt etwa Ralf Killer, Director Strategic Accounts bei VMware Deutschland.

Inzwischen wird die Initiative, die aus der Mitte der Belegschaft heraus entstand, bei der der deutsche VMware Standort in vielerlei Hinsicht Vorreiter ist, auch in anderen Standorten von VMware positiv wahrgenommen. „Wir sehen international Interesse daran, vor allem weil wir uns mit der Initiative eben nicht auf einzelne Gesundheitsbereiche beschränken, sondern dieses Thema ganzheitlich angehen“, erklärt Gaebel. Geplant sind weiterhin tolle und nachhaltige Initiativen, auch sollen Kolleginnen und Kollegen als Mental Health First Aider ausgebildet werden, um eine vertrauensvolle Anlaufstelle für die Belegschaft zu ermöglichen.

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