Wie eine moderne IT-Strategie die Verwaltung weiterbringt

Gepostet am 26/11/2020 by jschaub

Die digitale Transformation wird auch in der öffentlichen Verwaltung in Zukunft eine Grundvoraussetzung für effizientes Arbeiten sein. VMware Cloud on AWS als gemeinsame Lösung von VMware und AWS generiert für IT-Einrichtungen in der Verwaltung einen Mehrwert, der Vorteile wie Skalierbarkeit, Agilität und erhöhte Sicherheit vereint.

Wo legen Sie in der Verwaltung Ihre Daten ab? Setzen Sie dabei auf Ressourcen eines externen Dienstleisters? Verlassen auch Sie sich auf SaaS-Lösungen?  Dann nutzen Sie möglicherweise bereits eine Cloud-Infrastruktur. Zwar stößt die Cloud als Teil einer modernen IT-Infrastruktur bei vielen Partnern aus der öffentlichen Verwaltung noch immer auf Skepsis – doch zu Unrecht, denn mit der Cloud lässt sich ein höheres Maß an Sicherheit umsetzen als mit den meisten On-Premises-Lösungen im Rechenzentrum. Dabei ist die Entscheidung für oder gegen eine Hybrid-Cloud-Infrastruktur, etwa auf Basis der AWS-Technologie, weniger eine Entscheidung gegen etwas als vielmehr eine Entscheidung für eine IT-Infrastruktur, die in Zukunft eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten wird.

Die Flexibilität und Skalierbarkeit, die sich eine Verwaltung mit der VMware Cloud on AWS eröffnet, wiegt die Herausforderungen, die es kurzfristig bei der Anpassung und Überarbeitung der Prozesse und bei der Absicherung der Workflows gibt, bei Weitem wieder auf. Die erfahrenen Fachexperten von VMware und AWS können Verwaltungseinrichtungen insbesondere im Hinblick auf die das Thema Sicherheit kompetent unterstützen und umfassend beraten. Insbesondere bietet VMware hier die Implementierung einer Zero-Trust-Strategie auf Intrinsic-Security-Basis, die in ihrer Komplexität für ein Maximum an Sicherheit sorgen kann. So lässt sich unterm Strich aufgrund der langjährigen Erfahrung und Spezialisierung der VMware- und AWS-Experten ein Sicherheitsstandard erzielen, wie er gerade auf kommunaler Ebene mit Hilfe externer Sicherheitslösungen oftmals nur schwer zu erzielen sein wird.

Eine Umstellung auf VMware Cloud on AWS läuft für die Administratoren ohne größere Veränderungen in der Bedienung. Sie treffen im Rahmen der hybriden Cloud auf dieselben Management-Tools, die sie von bestehenden VMware-Applikationen gewohnt sind. Das ermöglicht den nahtlosen Übergang zwischen beiden Welten. Die Veränderungen spielen sich ausschließlich „unter der Haube“ ab, was die personellen Herausforderungen und den Schulungsbedarf auf ein Minimum reduziert.

Der Kunde – egal aus welcher Branche – entscheidet sich dabei zunächst für eine bestimmte Verfügbarkeitszone, als Teil einer bestimmten Region. Kunden aus Deutschland können z.B. die Region Frankfurt/Main wählen. So erhalten sie eine optimale Verfügbarkeit und schnelle Zugriffszeiten. Hinzu kommen diverse Sicherheitstestate und -zertifizierungen, die auch in hochsensiblen Branchen wie dem Banken- und Finanzsektor, aber eben auch in der öffentlichen Verwaltung die Kunden mehr als nur zufriedenstellen.

Individuelle Beratung und Betrachtung des Status Quo beim Kunden

Eine Standardlösung, die für alle passt, kann es hier jedoch nicht geben – daher ist es unabdingbar, eine maßgeschneiderte, zum Kunden und seiner IT-Infrastruktur und -Architektur passende Strategie zu entwickeln. VMware hat hierfür die Pivotal Labs geschaffen, um Verwaltungseinrichtungen im Laufe eines Applikationsmodernisierungsprojekts zu unterstützen und zu beraten. Auf Basis einer Workload-Analyse erfahren Verwaltungseinrichtungen anhand ihres konkreten Falls, welche Security-Mechanismen bereitstehen, wie Verschlüsselung erfolgen kann oder auch wie die Technologie an sich funktioniert. „Verschlüsselung und Datensicherheit sind im Netzwerk- und Storage-Bereich standardmäßig verankert“, erklärt Robert Riemer, Lead VMware Cloud Solutions Engineer. IT-Verantwortliche in der Verwaltung sehen so recht schnell, dass Sicherheitsbedenken unbegründet sind.

Im Rahmen einer solchen Bestandsaufnahme muss außerdem analysiert werden, welche Datenbestände sich aufgrund ihres Schutzbedürfnisses und von Vorgaben und Datenschutzrichtlinien in einer Cloud-basierten Umgebung verarbeiten lassen und auf welche dies nicht zutrifft. „Oftmals haben Kunden aus der Verwaltung bereits eine Idee davon, was in der Cloud laufen kann und was nicht – und oftmals geben gesetzliche Vorgaben hier einen Rahmen vor“, erklärt Klaudija Vuletic, VMware Cloud on AWS Sales Specialist. Manchmal können die Experten aber auch anhand von ähnlichen Use Cases aus der Vergangenheit aufzeigen, wie eine Lösung technisch und juristisch korrekt umgesetzt werden kann.

Applikationsmodernisierung bereits mitgedacht 

Darüber hinaus prüfen die Experten von VMware und AWS, welche Applikationen genutzt werden und wie diese zukünftig modernisiert werden können. Denn der Schritt hin zu VMware Cloud on AWS öffnet auch die Tür für die Anwendungsmodernisierung auf Basis von VMware Tanzu. Dies wird in den nächsten Jahren im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) erforderlich sein. Denn das OZG verlangt Behörden auf allen Ebenen die Modernisierung ihrer Fachverfahren ab – mit dem Ziel, den Bürgern digitale Zugänge in Verwaltungseinrichtungen zu gewähren. VMware kann bei der Umsetzung dieser OZG-Vorhaben unterstützen – und VMware Cloud on AWS ist hierfür die geeignete Grundlage, um eine Agilität in der Infrastruktur zu gewährleisten, die skalieren kann, wenn man dies benötigt.

Überhaupt sind Agilität und Skalierbarkeit zwei zentrale Argumente für eine IT-Infrastruktur auf Basis von VMware Cloud on AWS.  Die Cloud kann als Puffer für Lastspitzen fungieren, wenn beispielsweise zu bestimmten Terminen oder Stichtagen mehr Ressourcen benötigt werden, lassen sich zusätzliche Ressourcen buchen. Selbst Verwaltungseinrichtungen, die aus Compliance-Gründen besondere Vorsicht walten lassen müssen, können die Cloud als eine Art „Überlaufbecken“ unter bestimmten Bedingungen in Spitzenzeiten einsetzen. Lastspitzen können sogar automatisiert nach vorgegebenen Regeln im Rahmen eines Software Defined Datacenters (SDDC) abgefedert werden, ohne dass hierfür weitere Eingriffe nötig sind.

Auch beim Desaster Recovery kann die Cloud im Verwaltungsumfeld gute Dienste leisten. Hier lässt sich z.B. eine Auswahl an virtuellen Maschinen definieren, die auf diese Weise ausfallsicher betrieben werden können. Davon abgesehen lassen sich verschlüsselte Backups verwenden oder Daten redundant bereitstellen. Verwaltungseinrichtungen können sich so vor Bedrohungen von innen und außen schützen. Dies muss nicht einmal ein spektakulärer Hacker- oder Ransomware-Angriff sein, sondern ein solcher Schutz wird auch bei einem Kabelbrand oder einem Wasserschaden benötigt.

So schaffen VMware und AWS durch aufeinander abgestimmte Technologie eine Infrastruktur und Sicherheitsarchitektur für Behörden und Verwaltungseinrichtungen, die mehr ist als nur eine Summe beider Teile. VMware Cloud on AWS wird dabei nicht nur den aktuellen Anforderungen gerecht, sondern gewährleistet auch in Zukunft optimale Performance.

Mehr zu VMware Cloud on AWS erfahren Sie in unserem eGovernment Computing Webinar am 1. Dezember um 10 Uhr. Hier geht’s zur Anmeldung.

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Kategorie: Neuigkeiten & Highlights

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