Höchste Sicherheitsansprüche an die IT bei der Zahnärztekasse AG

Gepostet am 01/04/2019 by jschaub
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Die Zahnärztekasse AG ist die schweizweit führende Anbieterin von speziell für Zahnarztpraxen entwickelte Finanz-Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt Honorar-Management. Digitale Technologien und eine leistungsfähige IT-Infrastruktur bilden die Basis des Portfolios der Zahnärztekasse. Dabei steht derzeit die Absicherung gegen aktuelle Gefahren und Bedrohungen der Cyberkriminalität sowie die Umsetzung der kommenden Schweizer Datenschutzverordnung im Fokus der IT. Gerade die sensiblen personenbezogenen Daten im Gesundheitswesen bedürfen besonderer Absicherung, denn im Falle eines Datenverlusts drohen betroffenen Unternehmen enorme Kosten und eine nachhaltige Rufschädigung. Da die Zahnärztekasse bereits seit einigen Jahren auf Virtualisierung setzt, war der Schritt in Richtung Netzwerkvirtualisierung zur besseren Absicherung kritischer Systeme, Anwendungen und des Netzwerks konsequent.

Die Zahnärztekasse AG unterstützt etwa 1.000 Zahnärzte im Bereich Honorar- und Rechnungswesen-Management und gilt als Schweizer Marktführerin in diesem Bereich. Die rund 33 Mitarbeitenden des Unternehmens sind auf den Hauptsitz in Wädenswil bei Zürich und eine Niederlassung in der Westschweiz aufgeteilt. Die Zahnärztekasse sichert die Liquidität ihrer Kunden, schützt sie wirksam vor Debitorenverlusten und macht sie damit erfolgreicher. Dank dieser umfassenden Entlastung in der Administration können sich Zahnärzte und ihr Personal auf ihre Patienten konzentrieren.

DIE HERAUSFORDERUNG

Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung für den eher konservativen Zahnärztemarkt. Die Zahnärztekasse hat mit der Digitalisierung von Schnittstellen, diverser Plattformen (www.debident.ch und www.zahngeld.ch) sowie der iPhone App Crediflex auf diesen Trend reagiert und gilt als Marktführerin und Pionierin in diesem Umfeld. Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt natürlich auch die Angriffsfläche für potentielle Cyberbedrohungen. Laut aktueller Studien ist der Gesundheitssektor häufig das Ziel von Cyberangriffen und Hackern. Wichtiges strategisches Projekt im IT-Bereich ist daher die Absicherung gegen aktuelle Gefahren und Bedrohungen. Die sensiblen Patientendaten im Gesundheitswesen müssen speziell abgesichert werden, da im Falle eines Datenverlustes enorme Kosten und eine nachhaltige Rufschädigung drohen.

Mit ihrem Leitgedanken ‚Wir machen Zahnärzte erfolgreicher‘ stellt die Zahnärztekasse die Bedürfnisse ihrer Kunden in den Mittelpunkt. Andy Hosennen, Leiter IT Infrastruktur und Support bei der Zahnärztekasse AG fasst zusammen: „Mit unseren Finanz-Dienstleistungen unterstützen wir den Zahnarzt dabei, seine Zeit optimal zu nutzen. Er kann seine wertvolle Zeit am Zahnarztstuhl und mit seinen Patienten verbringen und lagert die lästige und zeitaufwändige Abrechnung an die Zahnärztekasse aus.“ Von Seiten der Zahnarztpraxen wird aktuell häufig nach dem Sicherheitslevel der angebotenen Produkte und Dienstleistungen gefragt. Hinzu kommt mit dem geplanten Schweizer Pendant zur DSGVO ein neues Bundesgesetz über den Datenschutz auf die Zahnärztekasse zu, das eine gute Aufstellung in IT-Sicherheitsbelangen verlangt. Darüberhinaus strebt die Zahnärztekasse eine ISO-Zertifizierung an, so dass entsprechende technologische Neuerungen vonnöten waren.

DIE LÖSUNG

Bereits 2010 stieß die Zahnärztekasse die Virtualisierung ihrer Systeme an und trieb diesen Trend weiter voran, bis vor zirka drei Jahren auch die letzten Systeme virtualisiert wurden. Das Herzstück des Unternehmens und die einzige kritische Anwendung ist das ERP (Enterprise-Resource-Planning)-System, das sämtliche Kundendaten sowie die Geschäftslogik umfasst. Derzeit laufen zirka 144 VMs auf zwei getrennten Clustern mit insgesamt 5 Hosts und einem ESXi Host. Der virtualisierte Storage hat insgesamt 10.5 TB für Cluster 1 (MS), 2.6 TB für Cluster 2 (ORA) und 0.5 TB für den ESXi zur Verfügung. Ein höchstmögliches Sicherheitslevel ist das übergreifende Ziel für die Zahnärztekasse, denn das Vertrauen der Kunden in die Sicherheit ihrer Daten ist von größter Bedeutung. In Zusammenarbeit mit dem Partner AGIBA kristallisierte sich schnell heraus, dass VMware mit NSX Data Center und vRealize Network Insight eine sehr gute Erweiterung der bestehenden Systeme anbietet. Aufgrund der bisherigen guten Erfahrungen mit VMware-Lösungen waren Management und Handhabung bereits bekannt und das Projekt konnte kurzfristig umgesetzt werden. „Dank der guten Vorbereitung konnten wir VMware NSX Data Center und VMware vRealize Network Insight in nur vier Tagen implementieren und auch die Basiseinstellungen der Firewallregeln gemeinsam erarbeiten. Mit der Implementierung einer klassischen Firewall hätte die Bereitstellung zwei Wochen gedauert,“ sagte Pascal Fröhlich, System Engineer, von AGIBA IT Services AG. Mit VMware NSX Data Center können durch Mikrosegmentierung einzelne Systeme komplett abgetrennt und kritische Systeme, wenn nötig, vollkommen isoliert werden. Die Daten dazu wurden mit vRealize Network Insight analysiert, somit konnten alle Verbindungen zwischen den verschiedenen virtuellen Maschinen ausgewertet werden. Dank vRealize Network Insight kann die Zahnärztekasse Sicherheits-Guidelines und
Compliance-Vorgaben einstellen und kontrollieren.

DAS ERGEBNIS

Heute profitieren Mitarbeiter und Kunden der Zahnärztekasse vom verbesserten Schutz der IT-Systeme. „Wenn wir unsere Systeme vor Bedrohungen schützen, betrifft das alle – sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Kunden. Denn unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir mit ihren Daten verantwortungsvoll umgehen,“ ergänzt Andy Hosennen. Und auch das gesamte Unternehmen profitiert von Kostensenkungen, Effizienzsteigerung und Automatisierung im Rechenzentrum. Kernstück ist hier das VMware NSX Data Center, die Netzwerkvirtualisierungsplattform für das Software-Defined Datacenter (SDDC). Mit ihr können Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen vollständig Software-basiert und von der zugrunde liegenden physischen Infrastruktur abstrahiert bereitgestellt werden. Vorteile für die Zahnärztekasse sind die zentrale Verwaltung, Vereinfachung von Abläufen, Flexibilität sowie die massive Konsolidierung von Ressourcen. Die Durchsatzrate ist viel höher als bei einer physikalischen Lösung: 5-6 GBit/s (physikalische Lösung) gegenüber 20 GBit/s (NSX) pro Host – insgesamt liegt die Firewalling-Kapazität im Rechenzentrum der Zahnärztekasse bei 100 GBit/s. Die Transparenz im Netzwerk hat sich durch regelmäßige Sichtungen mit vRealize Network Insight immens verbessert. Und auch maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz kommen in den Schutzprogrammen der Zahnärztekasse zum Einsatz. Die nahtlose Integration in die bestehende VMware-Umgebung und die Vertrautheit des 3-köpfigen IT-Teams unter der Leitung von Andy Hosennen mit den schon bekannten Produkten war der wichtigste Punkt in der Entscheidungsfindung. Zudem überzeugte die VMware-Lösung mit einem attraktiven Preis und der halbierten Implementierungszeit im Vergleich zu anderen Optionen. Andy Hosennen fasst zusammen: „Ich kann mir heute nicht mehr vorstellen ohne VMware zu arbeiten. Die Lösungen lassen sich perfekt ergänzen: NSX Data Center und vRealize Network Insight konnten wie ein Baustein auf den anderen exakt passend und unkompliziert in unser bestehendes System integriert werden.“ Mit der gewonnenen zusätzlichen Sicherheit wird die Zahnärztekasse den Anforderungen als Marktführerin weiterhin gerecht, da sie die Ansprüche ihrer Kunden nach modernster Technologie, um den aktuellen Anforderungen und Bedrohungen zu begegnen, erfüllen kann. Höhere Umsätze erzielt die Zahnärztekasse damit nicht, aber sie verhindert, dass Umsätze durch mangelnde Verantwortung für die Sicherheit der Daten oder das Ignorieren von Aktualisierungen zurückgehen und das Vertrauen der Kunden verspielt wird.

BLICK IN DIE ZUKUNFT

Die Zahnärztekasse hat mit 100% Virtualisierung und dem aktuellen Sicherheitsniveau zwei wichtige Meilensteine erreicht. „Ohne die heutigen digitalen Technologien wäre die Zahnärztekasse AG sicher nicht dort, wo sie heute ist,“ sagt Andy Hosennen abschliessend. „Wir setzen jetzt bereits auf aktuelle und zeitgemässe Technologien und können optimistisch in die Zukunft blicken.“

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Kategorie: Neuigkeiten & Highlights, Referenzberichte

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