Das End User Computing und die Herausforderungen für die Sicherheit

Gepostet am 11/04/2019

Sicherheit ist eines der wichtigsten Themen beim End-User Computing. Wer eine Lösung für den digitalen Arbeitsplatz einsetzt, muss einerseits die Daten und Netzwerke des Unternehmens schützen, andererseits aber auch den Mitarbeiter davor bewahren, ungewollt Fehler zu begehen.

Eines der Kernthemen, das gerade im Zusammenhang mit mobilen Geräten im Unternehmensalltag besondere Bedeutung hat, ist die IT-Sicherheit. Waren es früher allenfalls Notebooks, die das Firmengelände verließen, stellt heutzutage jedes Smartphone ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Im Rahmen des VMware Experts-Talk spricht Christian Gehring, Director Systems Engineering von VMware Deutschland, mit Ralf Gegg, dem Leiter End-User Computing bei VMware Deutschland über dieses sensible Thema.

Schützenswert sind dabei, so erklärt Gegg, zum einen die Unternehmensdaten und –netzwerke, aber auch die Mitarbeiter selbst. „Wir müssen angesichts der zahlreichen Applikationen und Endgeräte auch den Mitarbeiter darin unterstützen, dass er nicht versehentlich Sicherheitsrisiken verursacht.“ Gerade das Identity- und Access-Management spiele dabei eine wichtige Rolle, also die Frage, ob ein Gerät in einem speziellen Umfeld überhaupt ins Firmennetz darf und ob beispielsweise die Zusammenarbeit zwischen bestimmten Cloud-Diensten zur Datenablage mit den Richtlinien im Unternehmen konform gehen. Wichtig sei es aber auch, eventuelle Malware oder Virenbedrohungen, die das Unternehmensnetzwerk schädigen können, schnell zu erkennen und eventuell befallene Geräte und Nutzer vorsichtshalber auszusperren. „End-User Computing arbeitet dabei eng mit anderen Komponenten der VMware-Plattform zusammen, beispielsweise der Netzwerkvirtualisierung oder Mikrosegmentierung – stets mit dem Ziel, die Ausbreitung von Bedrohungen zu unterbinden und mögliche Schad-Software in Quarantäne zu schicken“, erläutert Ralf Gegg das Sicherheitskonzept dahinter.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, setzt VMware auf Trust Network, eine Initiative der großen IT-Security-Lösungsanbieter, die die Ausbreitung von Bedrohungen verhindern soll. In Echtzeit kann VMware so ermitteln, ob eines der Unternehmen, die die Technik von VMware einsetzen, von einer Sicherheitslücke betroffen ist. Im Notfall kann dem jeweiligen Administrator das Aufspielen entsprechender Sicherheits-Patches angeraten werden oder man warnt vor der Nutzung einer bestimmten Anwendung, bei der eine Sicherheitslücke festgestellt wurde. Im schlimmsten Fall lässt sich bei Befall ein betroffenes System oder ein Teil davon in Quarantäne versetzen.

Last but not least erklärt Ralf Gegg am Beispiel eines großen deutschen Transportunternehmens, was die VMware-Plattform zum digitalen Arbeiten leisten kann: „Der Mitarbeiter erhält ein originalverpacktes Endgerät – Mobile Device oder Notebook – und kann alleine durch die Eingabe seiner Zugangsdaten dafür sorgen, dass sich das Gerät von selbst konfiguriert.“ Das Gerät ist so innerhalb von zwei Stunden einsatzbereit, ohne dass der Mitarbeiter sich darum kümmert und ohne dass er die IT-Abteilung dafür anrufen muss. „Das ist eine ganz neue User Experience, die ganz nebenbei auch zu einer Verringerung der Helpdesk-Tickets in dieser Phase um 70 Prozent geführt hat.“

Hier geht’s zum vierten Teil des Expert-Talks https://youtu.be/padTK8MFUcA.  

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Kategorie: Mobility, Nachrichten

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