Die richtige IT-Infrastruktur: Das Fundament einer optimierten Bauplanung beim Grundbuch- und Vermessungsamt in Basel

Gepostet am 07/01/2019

Große Bauprojekte sind komplex und umfangreich – und deshalb auch sehr fehleranfällig. Nicht nur der Neubau an sich muss fehlerfrei konzipiert werden, es müssen auch zusätzliche Faktoren wie Umwelt sowie Dimension, Lage und Orientierung und damit der Gesamteindruck im städtischen Kontext beachtet werden. Fehler in der Planung oder Umsetzung derartiger Projekte sind mit enormen finanziellen Risiken verbunden. Baupannen wie beim Großprojekt des Berliner Flughafens oder der Elbphilharmonie in Hamburg hätten durch modernere Planungsprozesse mithilfe von effizienteren 3D-Modellen verhindert werden können. Die dreidimensionale Visualisierung von Planungsprozessen bietet den Verantwortlichen eine völlig neue Perspektive – unabhängig von der Größe des Bauprojekts.

Das Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Basel-Stadt (GVA) ist Vorreiter für die Digitalisierung im öffentlichen Bereich und macht sich diese Möglichkeit zunutze, um die Planungsprozesse zu optimieren – gleichzeitig bietet es zahlreiche Dienstleitungen für eine Vielzahl von Anwendern.  

Steigende Nutzerzahlen und knappe Ressourcen erfordern schnelle Maßnahmen

Beim GVA können sich die Einwohner von Basel Standardprodukte wie Grundbuchauszüge, Eigentümerauskünfte und Dokumente für Bauvorhaben einfach und direkt online bestellen. Bauherren, Architekten, Ingenieure und Vermesser nutzen für die Planung ihrer Bauvorhaben zahlreiche Anwendungen, die mit hochkomplexen geografischen Informationssystemen (kurz GIS) arbeiten. Aufgrund steigender Nutzerzahlen wurden die Ressourcen der bestehenden Virtual Desktop Infrastructure (VDI) knapp. Das hatte einen Leistungseinbruch zur Folge, sodass die Anwendungen nicht mehr parallel genutzt werden konnten. Eine neue Lösung musste her!

Die Infrastruktur wurde vollständig erneuert und die Interoperabilität zwischen Hardware und Software sichergestellt. Dafür nutzt das Grundbuch- und Vermessungsamt die aktuellsten Lösungen VMware vSphere 6.5, VMware Horizon 7, VMware App Volumes und Nvidia Grafikprozessoren. Auf diese Weise ist es den zahlreichen Anwendern mit ihren individuellen Bedürfnissen möglich, zu jeder Zeit unabhängig vom Endgerät auf alle Applikationen parallel zuzugreifen, ohne die Applikationsleistung anderer Nutzer zu beeinflussen.

„Heute sind wir endlich in der Lage, die Wünsche unserer Anwender geräteunabhängig zu 100% zu erfüllen – manchmal übertreffen wir sogar ihre Erwartungen“, so Patrick Gysin, Leiter Geodatenbanken und Betrieb vom Grundbuch- und Vermessungsamt. Dafür wird die neue IT-Lösung stetig mit den Anforderungen der Kunden abgeglichen und für neue Anwendungsfälle oder weitere Nutzer skaliert. Durch die zentrale Verwaltung der virtuellen Desktops werden die IT-Probleme minimiert.

3D-Modelle für optimierte Planungsphasen bei Bauprojekten

Doch nicht nur das GVA profitiert von der Implementierung der neuen Lösung. Durch das Angebot der dreidimensionalen Visualisierung können geplante Bauvorhaben mittels 3D-Modell und interaktivem Stadtplan nachhaltiger umgesetzt werden. Entscheidungsträger erhalten dank der Visualisierung einen umfangreichen Einblick in die Bauprojekte und verfügen über eine umfassendere Grundlage für ihre Entscheidungen, da positive oder negative Auswirkungen auf die Umgebung und Umwelt besser abgeschätzt werden können.

Digitaler Vorreiter

Das Grundbuch- und Vermessungsamt arbeitet bereits seit 2004 mit VMware zusammen und baut die vSphere Umgebung laufend aus. „VMware bietet uns genau das, was wir brauchen“, erklärt Patrick Gysin. Daneben war der Support durch VMware Global Support und BUSINESS IT als VMware Solution Provider ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Implementierung der Lösung. Das GVA sieht die Implementierung als großen Meilenstein und setzt sich für die Zukunft als digitaler Vorreiter weitere Ziele: Security und Containervirtualisierung.

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Kategorie: Business, Nachrichten, Virtualization

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