Stereotypen überwinden – Berufe neu bewerten lernen

Gepostet am 26/05/2018
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Als Kind hatten die meisten von uns große Träume davon, was wir einmal werden wollen. Vielleicht Feuerwehrmann, Polizist, Astronaut, Arzt oder Filmstar. Als Kinder fühlen wir uns zu den Berufen hingezogen, die etwas repräsentieren. Oder die echte Vorbilder für andere sind. Schon im Kindesalter verbinden wir viele positive Eigenschaften mit den betreffenden Berufen. Schon früh formen sich unsere Vorstellungen davon, was unterschiedliche Berufe bedeuten und voraussetzen. Diese Vorstellungen behalten wir oft bis weit ins Erwachsenenalter. Bis nach der Schule oder nach dem Abschluss.

Berufe als Stereotypen

Ob bewusst oder unbewusst: wir haben eine Menge Vorstellungen, Stereotypen und Vorurteile über unterschiedliche Berufsfelder. Es gibt viele Eigenschaften und Voraussetzungen, die wir Berufen und Branchen zuschreiben. In Marketing und PR muss es ganz schön kreativ und ziemlich locker zugehen. Dagegen müsste es in den Rechts- und Finanzabteilungen hektisch und stets mit Hochdruck zugehen. In Firmen mit Fokus auf technische Produkte arbeiten nur Männer, spezifischer: Nerds.

Diese Außenwahrnehmung der IT-Industrie kann sehr abschreckend wirken. Wie oft lesen wir eine Jobausschreibung und haben schon alleine anhand der Art der Abteilung oder Branche des Unternehmens Vorstellungen im Kopf? Viele können sich nicht vorstellen, in ein IT-Unternehmen zu passen. Weil sie keinen Informatikabschluss haben. Oder generell nie eine Hochschule besucht haben. Diese gefühlten Hürden müssen wir abbauen. Wie Joe Baguley vor der VMworld Europe in einem Beitrag schrieb: „Unternehmen müssen das Umfeld schaffen, in dem alle Mitarbeiter ihr Bestes geben können. Das kann bedeuten, dass wir uns von traditionellen Herangehensweisen verabschieden müssen.“ Wenn „traditionell“ bedeutet, in erster Linie männliche Kandidaten anzulocken, dann müssen wir dort ansetzen.

Wie findet VMware geeignete Kandidaten?

Bei VMware strengen wir uns an, die passendsten Kandidatinnen und Kandidaten für unseren nachhaltigen Erfolg zu finden. Demzufolge versuchen wir, die besten und cleversten Köpfe einzustellen. Unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Wir müssen für alle Berufe eine Arbeitsumgebung schaffen, die für jeden kompatibel ist. Zum Beispiel durch Arbeit von zuhause aus, Förderprogramme und Vorbilder in verantwortlichen Positionen.

In dieser Folge unseres „Carpool Tech Talk“ sprechen Kirsten Cox, VP Marketing for EMEA, und Liz Cane, Leiterin Personal EMEA bei VMware darüber, wie sie im IT-Sektor gelandet sind. Spoiler: nicht auf direktem Weg – Liz mit einem einen Abschluss in Agrarwissenschaften und Kirsten über ein Absolventenprogramm.

Es gibt bei uns nicht den „richtigen“ Karriereweg, keine exakt passende Qualifikation. Wie Joe in seinem Artikel schrieb: es gibt bei uns Kollegen in technischen Berufen, die einen Abschluss in Philosophie haben. Oder gar keinen formellen Abschluss. David Parry Jones verantwortet Nord-Europa und ist Physiker. Bemerkenwerterweise hat er vor seiner Zeit bei VMware als Lehrer und auf Ölbohrplattformen gearbeitet. Wie Liz sagt: “Es ist das Umfeld im Unternehmen und die Unterstützung durch die Kollegen, die dafür sorgt, dass man sich hier frei entfalten kann”.

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Kategorie: Nachrichten

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Kommentare

  1. Sara Winter 10/10/2018

    Das finde ich einen ganz tollen Ansatz! Mir kommen manche Berufe auch falsch repräsentiert vor, sodass die Weiterbildungsmöglichkeiten auch nicht gegeben sind aus Mangel an Interesse. Anders ist es ja mit den Sprachkursen im Job. Da gibt es ja Gott sei Dank einen großen Markt an Weiterbildung, damit solche Berufe auch bilingual vertreten werden können und ihren Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad steigern können. Ich habe vor Kurzem an einer Sprachschule Englisch aufgefrischt und starte eine Webinar Reihe über meinen Beruf (IT) und will junge Leute motivieren. http://www.sprachschuleschneider.ch/de/kurse/englischkurse/

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